Die Beruhigungsstufen

Die Beruhigungsstufen

Wer zum ersten Mal über ein Wasserbett nachdenkt, hegt zunächst die Befürchtung, er könne seekrank werden oder aber nicht zur Ruhe kommen, weil das Wasserbett vermeintlich permanent in Bewegung ist. Diese Sorgen sind völlig grundlos, da Wasser nur nach einer Bewegung nachschwingt, ohne Bewegung ist Wasser völlig ruhig – stellen Sie sich vor Ihrem geistigen Auge ruhig Ihre Badewanne vor, in der Sie entspannt und ruhig liegen. Genauso verhält es sich mit dem Wasserbett – bewegen Sie sich, schwingt das Wasserbett eine Weile nach, bewegen Sie sich nicht, ist auch das Wasserbett ganz ruhig.
Selbst ein völlig unberuhigtes Wasserbett – das so genannte Freeflow – hört nach einer Weile auf zu schwingen. Beruhigte Wasserbetten gibt es in verschiedenen Abstufungen. Für die Beruhigung sorgen Vliese innerhalb des Wasserkerns, die sich mit dem Wasser voll saugen und die Bewegung des Wassers dämpfen. Je mehr Lagen Vliese das Wasserbett hat, desto stärker ist die Beruhigung – je weniger Lagen Vliese, desto schwächer die Beruhigung. Die Beruhigung einer Matratze bestimmt also, wie lange sich die Matratze bewegt. Die Vliese selbst üben dabei keine unterstützende Wirkung aus – die übernimmt allein das Element Wasser – sondern dienen lediglich der beschriebenen Beruhigung. Vor- oder Nachteile, einen besseren oder schlechteren Liegekomfort gibt es dabei nicht. Sie entscheiden, mit welcher Beruhigung Sie sich wohl fühlen. Wer schon Erfahrung mit Wasserbetten gesammelt hat, wählt häufig eine geringere Beruhigung, weil die sanft schaukelnde Bewegung als äußerst angenehm empfunden wird. Einsteiger dagegen fühlen sich oft auf stärker beruhigten Matratzen am wohlsten.

Die Einteilung der verschiedenen Beruhigungen ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Manche drücken Sie in Prozent aus, andere teilen Sie einfach in eine Skala von 0-6 ein. Wie man die Beruhigungen letztlich nennt spielt eine eher untergeordnete Rolle – Hauptsache Sie liegen gut!
Aber zu Ihrem Verständnis können Sie die folgenden Angaben in Sekunden als Orientierung nutzen:

- Freeflow >  10  Sekunden
- SW 200 >   5-7 Sekunden
- SW 400 >   3-4 Sekunden
- SW 600 >   2-3 Sekunden
- SW 800 >   1-2 Sekunden
- SW 1000 > 0,5 Sekunden
- SW 1200 > 0    Sekunden